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Wie Sie auch im Alter im eigenen Heim wohnen bleiben können
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Wie Sie auch im Alter im eigenen Heim wohnen bleiben können

Bleiben Sie im Alter gesund und fit!Wenn Sie sich jeden Tag ausreichend bewegen, gesund ernähren und sich stets der angeratenen ärztlichen Kontrolluntersuchungen unterziehen, können Sie bis ins hohe Alter fit und gesund bleiben. Das ist besonders wichtig, um möglichst lange im eigenen Zuhause zu bleiben. In seiner gewohnten Umgebung fühlt sich der ältere Mensch immer noch am wohlsten. Solange er dazu in der Lage ist, sich hier alleine zu versorgen, muss er nicht befürchten, umziehen zu müssen. Sollte aber eines Tages doch etwas dazwischen kommen, dass Sie in der Bewegung eingeschränkt sind, müssen Sie spätestens jetzt Ihr Leben ganz neu überdenken. Auch der Partner ist nicht unendlich belastbar und wird im Pflegefall unter Umständen über seine Grenzen geraten.

Um keinen Preis ins Heim?

Es ist durchaus verständlich, wenn Sie da bleiben möchten, wo Sie schon lange zu Hause sind. Hier haben Sie Ihr gewohntes Umfeld und Menschen in der Nähe, die sie schon lange kennen. Denken Sie deshalb rechtzeitig an eine altersgerechte Einrichtung, wozu beispielsweise der Treppenlift gehört, die Beseitigung von Stolperstufen vorgenommen wird und ein bequemes Bad sinnvoll ist. Auf diese Weise sind Sie nicht so schnell auf fremde Hilfe angewiesen. Bei körperlichen Einschränkungen haben Sie die Möglichkeit, sich von anderen Menschen helfen zu lassen. Wenn es gar nicht mehr anders geht, wird dies auch durch eine Altenbetreuung privat in Ihrem gewohnten Bereich geboten. Die Rundumbetreuung kann für kurze Zeit oder auf längere Sicht eintreten und hilft bei allen täglich anfallenden Aufgaben wie die Körperpflege, die Sie nicht mehr alleine schaffen.

Oftmals werden große Beträge von Hilfsmitteln für die Pflege von Pflegebedürftigen selbst entrichtet, obwohl ein Anspruch auf Kostenübernahme besteht. Leider ist das den wenigsten bekannt. Pflegende Angehörige können oftmals bei einer 24 Stunden Betreuung die wenigste Zeit die neben der Pflege bleibt nur dafür einsetzen, das Notwendigste im Haus und für sich selbst zu erledigen. Die Auseinandersetzung, welche Zuschüsse beansprucht werden können, überfordert die meisten hinsichtlich Zeit und Kraft. Dadurch lassen die Beteiligten die gesetzlichen Ansprüche unberücksichtigt.

Der Betrag summiert sich über das ganze Jahr, denn es sind monatlich 31 Euro, die für bestimmte Pflegehilfsmittel bereit stehen. Als Pflegebedürftiger mit einer Pflegestufe stehen Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel, Betteinlagen usw. zu, die rund um die Uhr verwendet werden. Diese Hilfsmittel werden über die Pflegekasse ersetzt. Der Aufwand ist minimal, kein Rezept und keine Verordnung ist erforderlich. Zahlreiche Unternehmen sind mittlerweile darauf spezialisiert, den Patienten monatlich automatisch mit ihrer individuellen Box für die zum Verbrauch bestimmten Hilfmittel zur Pflege zu senden.

Es gibt einen signifikanten Unterschied zwischen Hilfsmittel und Pflegehilfsmitteln. Währen Hilfsmittel von der Krankenkasse bezahlt werden, übernimmt die Pflegekasse Hilfsmittel für die Pflege. Da bedeutet, ein Anspruch auf Hilfsmittel zur Pflege erhält nur der Bedürftige, der über eine Pflegestufe verfügt. Als Hilfsmittel für die Pflege zählen z.B. Adaptionshilfen im häuslichen Bereich, Absauggeräte für Atmungsorgane, Applikations- und Badehilfen, Bandagen sowie Einlagen.